Trauerfeier in Wien

Ab Juni 2019 besteht erstmals die Möglichkeit eine Verabschiedungsfeier in besonderem Ambiente und an den schönsten Plätzen von Wien abzuhalten.

Zwei der bedeutendsten Kirchen in Wien (Kirche St. Josef auf dem Kahlenberg, Kirche am Leopoldsberg) können für Trauerfeierlichkeiten angemietet werden. Darüber hinaus kann auch die Verabschiedungshalle am Friedhof Nussdorf für Verabschiedungszeremonien gebucht werden.

Kirchengebühren:
Verabschiedungsfeier in Kahlenberger Kirche: EUR 300,00
Verabschiedungsfeier in Leopoldsberger Kirche: EUR 300,00
Verabschiedungsfeier in Friedhofskapelle Nussdorf: EUR 200,00
Verabschiedungsfeier mit Pfarrer Roman Krekora: EUR 100,00

Wir freuen uns über Ihre telefonische Anfrage bzw. Buchungen unter: 0670 409 24 14

 

Kirche St. Josef am dem Kahlenberg

Die Ursprünge der Kirche gehen auf das früher auf dem Kahlenberg gelegene Kamaldulenserkloster zurück. Der Grundstein zur Kirche wurde am 10. August 1629 gelegt, die bis 1639 großteils fertiggestellt war. Im Zuge der Zweiten Osmanenbelagerung Wiens (volkstümlich auch Zweite Wiener Türkenbelagerung genannt) wurde die Kirche am 8. Juli 1683 zerstört. Obwohl im gleichen Jahr die Patres zurückkamen, wurde der Wiederaufbau beziehungsweise Neubau der Kirche erst 1734 vollendet. Im Rahmen der josephinischen Reformen mit der Aufhebung der Orden mussten auch die Kamaldulenser den Berg verlassen und die Kirche wurde entweiht. 1785 wurde die Kirche von neuem eingeweiht und diente fortan als Pfarrkirche für das Josefsdorf. Im selben Jahr wurde auch der Waldfriedhof als Josefsdorfer Pfarrfriedhof angelegt.  

 

1809 wurde die Kirche von napoleonischen Truppen geplündert und neuerlich beschädigt.  Ab dem Jahre 1906 wird die Kirche wieder von einer Ordensgemeinschaft, der Gemeinschaft der Auferstehung Jesu Christi (Resurrektionisten), seelsorgerisch betreut. Welche wichtige Bedeutung die Kirche für die Geschichte des Christentums in Europa und Österreich hat, bezeugt der Besuch von Papst Johannes Paul II. gerade dieser Kirche während seiner ersten Österreichreise im September 1983.

 

Leopoldskirche am Leopoldsberg
 

Nachdem die Burg auf dem Leopoldsberg, in der sich eine Kapelle, die dem Hl. Georg geweiht war, im Zuge der Ersten Osmanenbelagerung großteils gesprengt wurde, ließ Kaiser Leopold I. anlässlich der Pest in Wien 1679 am Leopoldsberg abermals einen Sakralbau errichten und widmete ihn dem 1485 heiliggesprochenem Babenberger Markgrafen Leopold III.

Die Kirche wurde nun mit großen Kostbarkeiten ausgestattet. Große Verehrung genoss etwa ein Marienbild, das als „Maria Türkenhilfe“ bezeichnet wurde.

 

Während des Josephinismus wurde die Kirche um 1784 entweiht, jedoch bereits 1798 unter Josephs Neffen Kaiser Franz II. wieder neu geweiht. Am 7. Februar 1945 zerstörte eine feindliche Fliegerbombe etwa ein Drittel der Kirche; unter anderem wurde der Südturm vollständig zerstört. Nach langwierigen Renovierungsarbeiten steht sie jetzt der Öffentlichkeit wieder zur Verfügung.